Von Passion und Professionalität: Zu Gast in den EMPERIAL SOUND STUDIOS

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Was haben Ex-DSDS-Sängerin ANNEMARIE EILFELD und die Powermetaller von VICTORIUS gemeinsam? Auf Anhieb würde man hier natürlich jetzt erstmal reflexartig „Gar nichts!“ in den Raum rufen. Doch tatsächlich haben sie sogar eine ganz wichtige Gemeinsamkeit: Ihr Sound wird aufgenommen und produziert im EMPERIAL SOUND STUDIO unweit der Ballungszentren Berlin, Hannover und Leipzig. 

Grund genug also mal hinter die Kulissen und in das Reich von Songwriter und Produzent LARS RETTKOWITZ zu schauen. Über 50 veröffentlichte Alben und 190 komponierte Songs haben in seinem Studio im Herzen Sachsen-Anhalts ihren Anfang genommen.

Was Lars alles erzählt hat, könnt ihr nun im Beitrag unten lesen. Die Fotos stammen, wie immer, von der talentierten www.lightinmirror.de

Wenn auch ihr einen Produzenten sucht, findet ihr hier alle nötigen Kontaktdetails.

Lars Rettkowitz; 20.05.2020; Pic by lightinmirror.de

Shieldmaiden’s Voice: Beschreibe deine Arbeitsweise in drei Worten!

Lars Rettkowitz: Das wird lustig! Drei Worte… Warte! Rot, gelb und grün!

SV: Wie kamst du zur Musikproduktion?

LR: Ich hatte schon immer Bock darauf und zwar, als ich Knirps war, hatte ich einen Doppelkasettenrekorder und mit dem konnte man quasi ein Playback abspielen und mit einem Mikrofon noch etwas dazu drauf nehmen. Da habe ich dann immer ganz viele Spuren aufgenommen, die Qualität wurde dementsprechend schlechter und am Ende hatte ich dann sowas wie ein Lied. 

Ich hatte ja noch kein Equipment, kein Schlagzeug, Mikrofone oder irgendwas dergleichen, sondern einfach nur ein umgedrehtes Kopfkissen und mit einem Knüppel draufgehauen, dann hattest du halt irgendwie einen Beat oder eine Base Drum oder sowas. Dann eine Gitarre, klar konnte ich schon immer irgendwie ein bisschen dudeln, und dann habe ich drauf gesungen, auch wenn ich das noch nicht konnte. Aber ich habe komponiert und habe aufgenommen und das ist eben das Ding: Ich wollte das schon immer mal machen. Mit 11 oder so ging das los…

SV: Wie ist dein Studio zu dem geworden, was es heute ist?

LR: Puh…ja… einfach immer mehr Zeug kaufen… Wirklich, ohne Scheiß! Das ist ein bodenloses Fass, eine Entwicklung, du sammelst Erfahrungen mit Bands, brauchst dann, oder erkennst dann, dass du anhand von anderen Produktionen das bestimmte Equipment brauchst, um halt irgendwie das Ziel zu erreichen und dann kaufst du dir das und dann wird das eben immer mehr und immer größer und dann machst du das so. 

Das ist ein bodenloses Fass, also du kannst all dein Geld da rein stecken und hast immer noch nicht genug. Das ist Fakt! Und das ist ein Lernprozess ohne Ende, es gibt eigentlich kein Ende. Absolut nicht. In Sachen kaufen, in Vergrößern und in Wissen anreichern.

SV: Warum braucht man eigentlich einen Produzenten?

LR: Weiß ich nicht. Braucht man die überhaupt? Keine Ahnung. Also… ähm… ja klar, um halt Musik zu produzieren. Beantwortet das die Frage?

SV: Was macht aber der Produzent, was die Bands nicht selber machen können?

LR: Naja, ein Musiker oder eine Band sollte sich generell darauf konzentrieren das Instrument zu spielen, also so geil, wie es nur geht und es ist eine ziemlich große technische Komponente, die man machen muss, wissen muss, was man haben muss, um das eben irgendwie geil zu machen. Das sollte dann natürlich nicht zu Lasten der Musiker sein, die sollen sich auf ihr Spielen konzentrieren und ich konzentriere mich aufs Knöpfe drücken.

SV: Was macht aus deiner Sicht einen guten Produzenten aus?

LR: Der, der am besten Knöpfe drücken kann, der ist der Beste. Nein, keine Ahnung. Wenn du selber Musiker bist, ist das natürlich eine geile Sache, weil du verstehst, wenn da eine Band rein kommt, was die eigentlich von dir wollen. Und das umzusetzen, macht einen guten Produzenten aus.

SV: Was sind aus deiner Sicht die Do’s and Dont’s der Musikproduktion?

LR: Da gibt es eigentlich keine. Du kannst alles machen und alles nicht machen. Wirklich! Vollkommen egal! Es gibt die verrücktesten Sound-Experimente, wo du halt irgendwie mit einem Knüppel auf ein Blech haust, das aufnimmst und das wird der neue Hit.

Lars Rettkowitz @ Emperial Sound Studios; 20.05.2020; Pic by lightinmirror.de

SV: Wie bekommt man den Zuschlag für eine Musikproduktion? Wie findet dich eine Band?

LR: Webpräsenz, Leumund… keine Ahnung… Die finden mich eben einfach. Natürlich ist immer auch die Referenz das, was du mit der Band davor produziert hast und die hören das und finden das dann gut und wollen auch diesen Sound haben.

SV: Was inspiriert dich bei Musikproduktionen oder gibt es Inspirationsquellen für dich, die deine Arbeitsweise im Studio beeinflussen?

LR: Naja… Jede Band hat eine Vorstellung von Sound, wie die klingen möchten. Das definiert sich zuerst aus der Stilrichtung, wenn ich jetzt eine Popproduktion habe, kann ich denen kein Metal-Schlagzeug mischen oder sowas. Das würde komisch klingen. Aber das ist, wie gesagt, die Do’s and Dont’s könnte ich zwar machen, und dann hätten wir wahrscheinlich eine neue Stilrichtung kreiert, aber das entsteht halt alles im Prozess irgendwie, wie etwas gemacht wird und da bringt jeder seine Vorstellungen ein. Das ist ein riesengroßer Pot Farbe.

SV: Was sind dabei dann für dich die größten Schwierigkeiten?

LR: Schwierigkeiten sind die, wenn jetzt Musiker oder junge Bands die Vorstellung haben etwas total Krasses zu erreichen, das aber aufgrund ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten eigentlich noch nicht umsetzen können, es also noch nicht hinkriegen. Dann wird es natürlich im Studio schwierig die Erwartungen zu erfüllen in Bezug auf das, was sie am Ende des Tages hören wollen. Das heißt ich muss viel editieren, aber irgendwie kriegen wir das immer hin. 

Es heißt aber, dass es für die im Studio ein Lernprozess ist, absolut, weil… wie sagt man?… Das ist das, was ich vorhin gesagt habe: diese Rot-Gelb-Grün-Geschichte. Wenn die rein kommen, ist alles cool. Dann gibt es die gelbe Phase, wo halt alles nochmal durchgespielt wird, es läuft also schon, Achtung, es geht gleich los und rot ist aus.

SV: Hattest du bei einer Produktion mal einen absoluten „Oh no!“ Moment, wo dir mal etwas richtig schief gegangen ist?

LR: Eigentlich nicht, nein…

SV: Schade! [lacht] Denn ich gehe davon aus, dass wenn man an einem Projekt arbeitet und so tief drin ist, man doch mal aus versehen eine falsche Taste drückt und dann alles weg ist.

LR: Das gibt es tatsächlich, aber das ist mir zum Glück noch nicht passiert. Es gibt halt irgendwie eine Überspannung und all deine Backups und alles ist halt irgendwie beschädigt. Man sichert die Projekte, also zumindest sollte man das machen, nach jeder Session auf externe Festplatten oder sowas und das ist auch sehr wichtig, sonst hast du irgendwann echt ein Problem. 

Es ist manchmal schon mir selber passiert, dass ich in meinen Aufnahmen, wenn ich halt irgendwie einen Song komponiert habe oder irgendwas in der Art, da ist dann einfach der Computer abgeschmiert und dann war alles weg. Das ist mir persönlich nur passiert, aber in der Produktion eigentlich generell nicht, weil ich da doppelt aufpassen muss.

SV: Welches deiner bisherigen Projekte war für dich am schwersten und warum?

LR: Weiß ich auch nicht, weil jedes Projekt und jede Band hat immer ihre Eigenarten und bringt was mit sich, also es ist nicht immer alles super leicht, sondern du hast auf jeden Fall irgendwann mal ein Problem oder einen Punkt, an den du kommst, wo du denkst: „Wie soll ich das denn machen?“ Es gibt nicht wirklich „am schwersten“ oder „nicht machbar“, sondern das ist, wie gesagt, individuell von Projekt zu Projekt.

SV: Welches Projekt erfüllt dich bis heute am meisten mit Stolz?

LR: Alle!

SV: Warum?

LR: Weil du eigentlich immer als Produzent etwas mit hinterlässt. Das ist immer ein Sound, eine Idee oder sowas, was man halt auch von einem guten Produzenten erwartet, dass man sich mit einbringt, Bock hat auf das Projekt und die Band, die eben nicht so routiniert sind in Aufnahmen im Studio oder von den Möglichkeiten nicht wissen, denen irgendwie neue Wege zu zeigen und dahin zu führen, wo die hin wollen oder einfach aufgrund von technischem Know-How, was du hier hast, was digital alles möglich ist, den Bands ein neues Bild zeigen, eine Stilrichtung zu verpassen, einen Sound verpassen, das ist das Geniale dabei.

SV: Welches Projekt war für dich bisher am aufregendsten und warum?

LR: Am aufregendsten war für mich war, glaube ich, meine erste richtige Produktion mit VICTORIUS. Die Band, so wie auch ich, wollten mit der Platte erfolgreich sein, cool produzieren. Da gabs einen Plattenvertrag, das war alles so zielgerichtet auf die Band aufzubauen, die Sache richtig zu machen, die Band groß zu machen und das war auch mit eine der ersten Produktionen, die ich durchgezogen habe damals. 

Ich hatte vorher natürlich schon welche, aber das war halt so die Nummer, bei der ich dachte, dass wir das richtig anschieben müssen und das muss richtig cool werden und es war daher ein echt intensives Teil und wir waren auch alle total happy und stolz am Ende.

Emperial Sound Studios; 20.05.2020; Pic by lightinmirror.de

SV: Gibt es Projekte, die du auf keinen Fall machen würdest?

LR: Ja, ich glaube schon… Es gibt natürlich Sachen, die ich nicht wirklich kann. Das hat auch wieder was mit Musikstilrichtungen zu tun. Ich meine, ich könnte das immer in irgendeine Richtung drücken, aber man hat ja den Anspruch es 100%ig zu machen. Da ist man penibel, ein bisschen fokussiert und wenn jetzt ein ganz finsterer Jazzer um die Ecke kommt oder ein ganz finsterer Hip-Hopper oder irgendwie so in den extremen Stilrichtungen, die ich jetzt nicht jeden Tag auf dem Tisch habe, da würde ich wahrscheinlich streiken. 

Oder, was auch nicht nicht möglich ist für mich, ist, wenn Musiker das noch nicht umsetzen können, also sauber im Studio zu singen, zu spielen, dann komme ich an meine technischen Limits da irgendwas gerade zu biegen und dann ist das nicht möglich, dann kann ich das nicht machen, das geht nicht.

SV: Welches Projekt würdest du am liebsten gerne einmal machen? Gibt es irgendwas, bei dem du sagst, dass du es unbedingt mal machen möchtest?

LR: Eigentlich bin ich happy mit den Sachen, die hier rein und raus gehen und ich mag mich da überhaupt nicht auf einen Künstler, eine Band oder eine Stilistik festlegen, weil, wie gesagt, jede Band etwas mitbringt. Von jeder Zusammenarbeit bleibt immer irgendwie etwas hängen: ein Erfahrungswert, eine Freundschaft oder irgendwas anderes cooles. Ich könnte nicht sagen: „Den will ich jetzt haben. Ich könnte das cooler machen, besser machen, und der würde dann happy sein und ich würde es auch sein.“ 

Es könnte ja auch immer eine Katastrophe werden und im Studio hat die Arbeit viel mit Vertrauen, Menschlichkeit und solchen Sachen zu tun. Es kann ja auch sein, dass du mit jemandem nicht klar kommst und das würde in einer Horror-Zusammenarbeit enden und das möchte ich immer vermeiden. Das ist extrem wichtig, deswegen kann ich explizit auch niemanden nennen, mit dem ich arbeiten möchte, weil das eine ganz relative Sache ist. Der Prozess an sich ist eigentlich das Geniale. 

SV: Welches deiner Projekte hat nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie du das gerne gehabt hättest?

LR: Alle! Einfach alle Projekte. Wie gesagt, es steckt immer ein Teil von mir mit drin in der ganzen Nummer und man wird immer stolzer, je erfolgreicher die Band damit ist. Wenn halt eine Chartplatzierung erreicht, viel in Werbung investiert wird und man kriegt es ja auch mit, was die Bands machen, Videos drehen, etc. 

Du hast die Platte dann serviert und auf einmal interessiert es nicht oder es tritt irgendein anderer blöder Fall ein und dann zuckt das Ding nicht durch, weil der Zeitpunkt vielleicht schlecht gewählt war oder eben gerade eine Veröffentlichung einer ähnlichen Band war oder die Plattenfirma gerade keinen Bock hat, es gibt da tausend Sachen. Das ist bei jedem Musiker irgendwie so das Kreuz, das der Erfolg halt nicht groß genug ist.

SV: An welchen Projekten arbeitest du aktuell?

LR: Aktuell, und zwar ganz aktuell, habe ich vor drei Tagen [Stand: 20.05.2020] einen Song abgegeben für VISIONS OF ATLANTIS, den ich geschrieben habe, der dürfte jetzt gerade in der Produktion sein. Dann habe ich KALIDIA, die italienische Band, die ich gerade mache, wir machen ein neues Album. Für AMEN GRAVES mache ich ein neues Album, DYING EMPIRE machen wir eine Akustik-EP. VICTORIUS haben sich für den September wieder angemeldet. Permanent kommt was rein und was raus und Songwriting ist eben andauernd. Für ISABELL KRÄMER [Schlager-/Pop-Sängerin; Anm. d. Red.] schreibe ich gerade noch was, dann für meinen japanischen Künstler in Tokyo schreibe ich noch Songs, da kommt auch noch was, da kommt eine neue Platte raus und mal schauen, was da noch kommt. 

SV: Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie gerade auf deine Arbeit?

LR: Im Moment keinen. Ich als Songwriter oder Produzent kann natürlich, selbst wenn jetzt hier draußen ein Tornado wütet, immer noch kreativ sein, das ist natürlich absolut möglich. Das, was ich halt denke und was ich vorhin schon gesagt habe, ist, dass das einfach Spätfolgen haben wird, weil hier eine komplette Saison, ein komplettes Jahr fällt aus. Platten werden nicht veröffentlicht, Bands können nicht auf Tour gehen, können ihr Produkt nicht promoten, das heißt die nehmen kein Geld ein und eine Studio-Produktion ist natürlich intensiv und teuer und aufgrund dessen wird wahrscheinlich dann ein Jahr übersprungen wird, wo auch Produktionen wahrscheinlich nicht stattfinden, weil halt aktuell Platten zurückgehalten und nicht veröffentlicht werden. Die liegen eben für die Saison rum und mal gucken, was dann im September passiert, wenn alle wieder raus können. 

Aber diese Phase an sich, diese Corona-Krise, habe ich jetzt kaum mitbekommen. Wenn mir nicht jemand gesagt hätte, dass wir jetzt eben eine Krise hätten,  würde ich trotzdem hier sitzen und einen Song schreiben oder irgendwas mischen. Das ist ein bisschen eigenartig, der Job scheint ziemlich krisensicher zu sein.

SV: Was würdest du anderen raten, die sich auch für Musikproduktion interessieren und es ggf. selbst ausprobieren wollen?

LR: Ja, einfach machen. Wenn man da wirklich Bock drauf hat und ein bisschen Passion für Musik erschaffen hat und auch so ein bisschen in die Technik reingucken möchte und Möglichkeiten zu erfahren, wie man Musik hindrehen kann, was man daraus machen kann, dann kann ich das jedem nur ans Herz legen es auszuprobieren. Erstmal gucken, wie es ist. 

Auf Youtube kann man viel sehen, wie andere Leute das machen, ein bisschen abgucken, ein bisschen hören und einfach mal weiterbilden in dem Thema und dann eben mal schauen, was man selbst so erschaffen kann.

SV: Zum Abschluss: Was ist der beste Weg, um dich zu kontaktieren, wenn man dich engagieren möchte?

LR: Da gibt es mehrere Wege: Entweder mich auf einem Konzert ansprechen, oder auf der Website oder auf den diversen Social-Media-Plattformen anschreiben. Wenn man in den Regionen einfach mal googelt, denn meistens ist es ja auch mit Standorten verknüpft, findet man mich auch und kann mich dann anmailen oder anrufen oder ansprechen. Das wäre ein guter Weg.

Auszug aus Lars’ bisherigen Produktionen:

ANNEMARIE EILFELD – Barfuss Durch Berlin (Sony Music)

FREEDOM CALL – M.E.T.A.L (SPV/Steamhammer)

VICTORIUS – Space Ninjas From Hell (Napalm Records)

KALIDIA – The Frozen Throne (Inner Wound Records/Ulterium Records)

ISABELL KRÄMER – Hier ist der Sommer (Fiesta Records)

MARKUS – Tanz mit mir

DYING EMPIRE – Samsara (Bleeding Nose Records)

Mehr ist hier zu finden.

Emperial Sound Studios; 20.05.2020; Pic by lightinmirror.de

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