Gesellschaftskritik Auf Höchstem Level – Behind the Scenes Bei CHAOSBAY (Teil 2)

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Am 18.09.2020 erscheint das neue CHAOSBAY-Album und die Vorfreude steigt von Tag zu Tag. Frontmann JAN LISTING hat sich die Zeit genommen, um ein paar Fragen zum heißersehnten Release zu beantworten. Das Ergebnis könnt ihr hier lesen!

Das Album kann hier vorbestellt werden.

Vielen Dank auch wieder an lightinmirror.de für die tollen Bilder!

Shieldmaiden’s Voice: Warum widmet ihr einem Thema, das großteilig aus den Köpfen der Leute verschwunden ist, jetzt noch ein Album?

Jan Listing: Naja… Ich finde, es ist nicht verschwunden, sondern es ist immer noch da. Das merkt man gerade im politischen Bereich, dass die AfD so viel Zulauf bekommen hat und die Leute irgendwie das Gefühl haben, das Land, in dem sie geboren wurden, zufällig als ihren Besitz sehen zu müssen und auch als ihren Stolz. Ich weiß nicht, wo das herkommt, wo man die Berechtigung dafür hernimmt – denn man hat niemals etwas dafür getan, dass man in diesem Land ist – das jetzt als seinen Besitz zu nennen und bestimmen zu wollen, wer rein darf und wer nicht, für wen dort ein Platz ist und für wen nicht, das kann ich nicht verstehen.

Diesem moralische Problem, welches in den letzten fünf Jahren wieder in der Gesellschaft aufgekommen ist, habe ich mich gewidmet und ich finde, dass es nach wie vor sehr aktuell ist. Gerade auch durch Social Media haben die Leute das Gefühl, dass sie eine fundierte Meinung haben, was aber oft nicht so ist. 

Viele haben sofort das Gefühl, sie müssten ihre Meinung breit treten und gerade solche Meinungen sind selten reflektiert, weil viel aus dem Affekt heraus passiert. Ich finde, unreflektierte Meinungen sofort in die Welt hinaus posaunen zu können, ist nicht immer gut und das schürt sehr schnell Hetze. Das ist ein großes Problem.

Ich finde, das Problem ist leider nicht verschwunden, sondern in einem neuen Gesicht durch die Flüchtlingskrise wieder aufgetaucht.

SV: Ihr sprecht die Themen ja sehr direkt an. Ihr hättet sie natürlich auch in einen fantastischen Kontext setzen können, wie das beispielsweise in Vasilisa der Fall war. Warum habt ihr euch entschieden das so zu machen?

JL: Es wäre sonst nicht auf den Punkt gebracht worden. Ich finde es unangebracht so ein aktuelles Thema, das noch sehr viele aktuelle Bezüge hat, in eine fiktionale Geschichte zu packen. Das kann man gut mit Themen machen, die schon 50 oder 100 Jahre her sind, aber so ein aktuelles Thema sollte man schon in seiner Ernsthaftigkeit behandeln. 

Ich habe ja trotzdem Geschichten „hinein erfunden“. Es gibt trotzdem bestimmte Individuen und Sprecher oder Figuren, die in dem Album vorkommen, deren erfundene Situation ich in die Handlung eingefügt habe. Es ist quasi eine Mischung aus einer fiktionalen Geschichte, die getupft Handlungsstränge enthält, allerdings nicht so durchgängig wie bei Vasilisa, weil es kein Märchen sein soll, und das Ganze ist verpackt in eine realistische Problemstellung.

Ein anderer Punkt ist auch, dass es diesmal komplexer ist, als eine stringente Geschichte, die von Gut und Böse handelt. Das ist der Grund, weswegen ich es diesmal ernsthafter umsetzen wollte.

Außerdem breche ich gern mit dem, was im Metal üblich ist. Oft werden entweder Märchen erzählt oder sehr selbstbezogene, autobiographische Themen behandelt. Beides interessiert mich aktuell nicht so sehr, weil es für mich irgendwie eindimensional bleibt. Ich finde, die Metal-Szene, gerade der Prog-Metal, hat ein bisschen mehr Inhalt verdient.

Jan Listing/CHAOSBAY, 07.08.2020; Pic by lightinmirror.de

SV: Seit Vasilisa ist ja auch einige Zeit vergangen. Wie hat sich diese Zeit auf das Songwriting und den allgemeinen Sound der Band ausgewirkt?

JL: Da ist viel passiert! Wir sind alle selbst erwachsen geworden als Musiker. Wir haben musikalisch, vor allem auch im Pop-Bereich, sehr viel dazu gelernt und das kann man aber auch auf alle Musikrichtungen übertragen. Ein Song funktioniert, wie ein Song funktioniert. Auch unabhängig vom Genre kann man einen funktionierenden Song schreiben und mit viel Erfahrung kann man den noch besser schreiben, meiner Meinung nach. 

Dann sind viele neue Bands hochgekommen, die mich sehr inspiriert haben, die ich angefangen habe zu hören und die anderen Jungs natürlich auch. Wir haben mit tieferen Gitarren-Tunings experimentiert, das ist etwas, worauf wir schon lange Bock hatten.

Ich würde sagen, es ist alles, so wie wir selbst, ein bisschen erwachsener geworden. Wir verkünsteln uns nicht mehr an unnötigen Stellen oder verlieren uns in irgendwelchen Instrumental-Achterbahnfahrten. Gleichzeitig wissen wir aber auch, an welchen Stellen wir extremer und an welchen Stellen wir weicher werden wollten. Ich würde sagen, wir haben in beide Richtungen, sowohl in die härtere, als auch in die sanftere Richtung uns noch mehr ausgebaut. 

SV: Wenn du jetzt sagst, dass ihr viel im Pop-Bereich dazu gelernt habt, wieso ist das, was CHAOSBAY macht, dann noch Prog-Metal?

JL: Weil Prog-Metal, für mich, innerhalb des Metals die Richtung ist, die noch alle möglichen Einflüsse zulässt, vor allem auch Pop. Bei allen Bands, die wir unsere Vorbilder nennen, ist ein riesiger Pop-Anteil drin, auch wenn die Metal-Community nicht immer so gern hört, aber das, was zum Mitsingen anregt, ist eben der Pop-Anteil und der ist nicht zu vernachlässigen.

Ich finde, das lässt sich im Progressive immer gut vereinigen, weil Progressive als Begriff schon für mich als Jugendlicher, als ich damit zum ersten Mal konfrontiert wurde, der Freifahrtsschein war, um machen zu können, was ich wollte innerhalb dieser Community, die das dann auch feiert.

Leute, die sich überraschen lassen wollen, die hören Progressive.

SV: Also würdest du schon sagen, dass das Thema des Albums schon gut zur Stilrichtung passt?

JL: Ja, total! Genau deswegen! Diese Stilrichtung gibt einem sowohl textlich als auch musikalisch große Freiheit alles Mögliche zu machen und es gibt eine Hörerschaft, die dafür offen ist und das ist zum Glück immer noch so. Das finde ich total cool.

SV: Was ist aus deiner Sicht die wichtigste Message, die ihr mit dem Album verbreiten wollt?

JL: Die Grundmessage ist seid nett zueinander, redet miteinander, versucht den anderen zu verstehen und versucht vor allem euch in seine Situation hineinzuversetzen. Das ist ungeheuer wichtig, weil Leute nur noch reden und reden und einfach nicht mehr zuhören und es dadurch nicht mehr schaffen die Situation des Anderen zu verstehen und ihn deshalb als Feind betrachten. Es ist wirklich wichtig, dass wir mehr zusammenarbeiten und nicht gegeneinander.

SV: In Vasilisa gab es ja auch eine Handlungslinie, der man folgen konnte. Wird es so etwas in Asylum auch geben?

JL: Ja, teilweise. Die Handlungslinie wird immer wieder unterbrochen durch verschiedene Sequenzen. Es ist wie jemand, der auf einer Wanderung ist und dem kann man folgen. Zwischendrin gibt es dann immer wieder Träume, Tagträume oder Gedankenausschweifungen, die den Hörer kurz in andere Welten abgleiten lassen in einem Kapitel, die im nächsten Kapitel aber wieder auf den Weg zurückführen.

Es ist im Prinzip schon eine Handlung, nur nicht so eine dramaturgische Geschichte, wie bei Vasilisa

SV: Was hat Asylum, was kein Album vor ihm hatte?

JL: Meiner Meinung nach, bringt es die inhaltliche Ebene diese Musik mal in den Vordergrund ohne die Spielfreude oder die Freude an der Musik an sich zu vernachlässigen. Diese Gesamtheit fand ich interessant. Sich immer nur in der Musik verlieren, ohne auf den Text zu achten oder das Lied nur als vertontes Gedicht zu sehen, fand ich zu langweilig.

Ich mag es, dass es so viele Ebenen hat und man sowohl auf der musikalischen Ebene Spaß haben kann, als auch auf der inhaltlichen Ebene einen Gedankenanstoß kriegen kann. Das ist, glaube ich, was dieses Album so besonders macht.

Musikalisch verbindet es, wie immer bei CHAOSBAY, den brutalen Metal mit sehr eingängigen Melodien und großen Stadionhymnen.

SV: Ihr seid ja alles sehr unterschiedliche Charaktere in der Band. Wer hat da welche Aufgabe?

JL: Dann fange ich erstmal an mit Johannes, der ist nicht auf der Bühne, der ist sozusagen unser fünftes Bandmitglied. Er steht am Mischpult, wenn wir live spielen und kümmert sich um alles, was technische Ausstattung angeht, und das ist bei einer modernen Metalband sehr viel. Ohne ihn wären wir gar nichts, ohne ihn würde man uns nicht hören, ohne ihn würde man diesen druckvollen Sound, den man auch von uns kennt, überhaupt nicht zu hören bekommen. Außerdem ist er in alle Entscheidungen, von Musik, über Show bis hin zu Video, involviert.

Matthias ist mein größter Austauschpartner, was Produktion und Songwriting angeht. Er spielt Bass und ist derjenige, mit dem ich mich am meisten über Arrangement und die Komposition austausche. Die Songs schreibe ich ja noch immer allein, aber natürlich nicht in meinem Kämmerlein und setze es den Jungs dann vor, sondern ich achte natürlich drauf, was sie dazu sagen und mit Matthias ist das immer ein sehr guter Austausch, weil wir schon seit vielen Jahren viele Songs zusammen geschrieben haben und uns sehr gut ergänzen und die gleiche Vision von Rockmusik haben.

Alex spielt Gitarre und ist für das Merch zuständig. Er kümmert sich zudem um viele organisatorische Dinge, wie etwa den Ticketverkauf und auch visuelle Dinge beim Videodreh. Außerdem hält er unsere Gitarren und Bässe in Schuss, er hat von Instrumentenbau die meiste Ahnung.

Patrick, unser Schlagzeuger, kümmert sich ums Licht. Das ist ein riesiger Bereich, weil wir live ja unser eigenes Licht mitbringen und das muss vorher programmiert werden. Das macht Patrick komplett allein und hat auch das meiste Equipment zu diesem Zweck. Außerdem schneidet er (neben unserem Video-Mann Fabian) auch unsere Musikvideos.

Ich mache hauptsächlich das Songwriting, Produktion, Booking und versuche alle anderen Bereiche miteinander zu verbinden. Alle Fäden laufen bei mir zusammen, da wir noch kein Management haben. Ich bin sozusagen das „Mädchen für alles“. 

Jan Listing/CHAOSBAY, 07.08.2020; Pic by lightinmirror.de

SV: Ihr habt ja ein paar Live-Sessions aufgenommen. Warum habt ihr das gemacht?

JL: Zum einen, weil wir nicht live spielen können und zum anderen, weil es uns wichtig war, unabhängig von den professionellen Musikvideos, dass die Leute uns mal „live“ spielen sehen, denn wir kriegen das Feedback, dass das beeindruckendste an uns unser energetisches Live-Spiel ist. Das wollten wir gerne mal in einem Video einfangen und den Leuten im Prinzip rüberbringen mit einem Studio-Sound, wie wir aber live klingen. Gleichzeitig erzählen wir ja vorher und nachher etwas zum Entstehungsprozess des Albums, auch ein bisschen was zur Band und zu den Videos. Das wollten wir eben als monatlich erscheinende Serie machen, um den Leuten da draußen die Band ein bisschen vorzustellen.

SV: Was soll das neue Album für euch leisten? Welche Ziele wollt ihr damit umsetzen?

JL: Wir hoffen vor allem, dass wir damit neue Fans international erreichen können, weil wir grundsätzlich glauben, dass das Thema gegen Rassismus, gegen Fremdenfeindlichkeit auf der ganzen Welt wichtig ist. Das Thema „Seid nett zueinander“ ist etwas, was jeder verstehen kann. Außerdem ist die Musikrichtung und die ganze Szene im Prog sehr international, weswegen wir hoffen, dass wir da viele Menschen erreichen.

Wir haben sogar ein paar Fans in Mexiko, die sich schon sehr darauf freuen

Natürlich wollen wir damit auch Festivals spielen, Live-Shows buchen und auch dadurch mehr Hörer generieren.

SV: Vor welchen Herausforderungen steht ihr aktuell?

JL: Aktuell haben wir das Problem, dass wir nicht wissen, ob unsere Tour, die wir aktuell planen, so stattfinden kann. Das macht das alles sehr anstrengend. Natürlich kann man Gigs verschieben, aber es ist einfach sehr anstrengend, dass man nicht weiß, ob man die Arbeit jetzt ein Ziel hat oder ob es immer wieder verschoben wird. Das ist die größte Herausforderung. [Anm. d. Red.: Die Tour ist in den Januar verschoben worden]

Die andere ist dann natürlich: Sich durchzusetzen mit dem Album in dem ganzen Wust der Releases da draußen. Es gibt wunderbare, tolle Bands, die es genau so, wie wir, verdient haben nach oben zu kommen, aber es ist nicht Platz für alle. Deswegen steht uns natürlich ein ganz normaler Konkurrenzkampf bevor. Aber das kriegen wir schon hin.

SV: Wenn ihr jetzt planen könntet, wo würdet ihr in fünf Jahren sein wollen?

JL: Am liebsten auf der ganzen Welt unterwegs. Es ist uns egal, vor wie vielen Leuten wir spielen, wir wären einfach nur gern unterwegs, weil das einfach Spaß macht. Es ist das Schönste als Truppe zusammen zu sein und die Musik zusammen zu machen, die man liebt. Eigentlich ist es genau das. Größere Festivals spielen, am liebsten international.

SV: Denkst du, dass thematische Relevanz für euch auch in Zukunft wichtig sein wird?

JL: Ja, denn das ist auch mein persönlicher Anspruch an die Musik. Vielleicht werde ich auch irgendwann mal wieder ein Instrumentalstück machen, aber eine konkrete Emotion hinter dem Song zu haben und den Song nicht nur zu spielen, weil es Musik ist, Musik also nicht nur um ihrer selbst willen zu machen, das ist mein persönlicher Anspruch als Musiker. Ich will die Welt schon ein Stück weit besser machen, mit dem, was ich mache, denn sonst wäre es nur Selbstbeweihräucherung und ich sehe hinter dem Ganzen schon einen Sinn. Gerade weil es erstmal so wirkt, als würde man versuchen sein Hobby zum Beruf zu machen, will ich dem auch noch eine größere Bedeutung geben. Zumindest versuchen, etwas damit zu bewegen.

SV: Worauf, denkst du, können sich eure Fans bei diesem Album am Meisten freuen?

JL: Da fällt mir als erstes der mega krasse Sound ein. Den hat CHRISTOF KEMPE vor allem geschraubt. Ich habe das Album allein produziert und er hat gemischt und gemastered. Er ist jemand, der sofort verstanden hat, wie dieser CHAOSBAY-Sound funktioniert und der genau die Vision, die ich auch klanglich im Kopf hatte, umgesetzt hat. Es macht Spaß dieser Soundwelt zu folgen und sie einfach auf sich einprallen zu lassen, mit allen Höhen und Tiefen, mit der Lautheit, der Verrücktheit, der Fülle und gleichzeitigen Ordnung. Das ist, glaube ich, eine der größten Stärken dieses Albums. Und natürlich wie immer: Brutale Riffs und großartige Melodien.

SV: Was ist dein persönlicher Lieblingsaspekt an diesem Album? Oder irgendwas, was dich selbst total an diesem Album begeistert?

JL: Der Sound und die Produktion ist etwas, womit man lange im Dunkeln tappt, bis man so klingt, wie seine Idole und ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, dass ich da jetzt mal annähernd herankomme und das ist ein sehr schöner Moment. Außerdem bringen wir das Album zum ersten Mal über ein richtiges Plattenlabel raus, auch das ist toll.

Es sind sehr viele Hürden, die wir als Band das erste Mal überwinden. Unabhängig davon, ob es erfolgreich wird und ob es sich gut verkauft. Wir, für uns, haben ein mega geiles Artwork, einen genialen Sound, Songs, die komplett ausgetüftelt sind und mit denen wir 100%ig zufrieden sind und sogar eine Plattenfirma, die das sogar für uns verkauft. Wir haben richtig Bock!

SV: Was ist die beste Art und Weise euch jetzt zu unterstützen?

JL: Das Album kaufen und auf allen Portalen, die fair an die Künstler ausschütten, uns unterstützen. Das Album physisch zu kaufen, bringt uns am Allermeisten, oder downloaden auf z.B. Bandcamp, streamen natürlich auch. Das kann man machen. Vielleicht wird auch in den nächsten Monaten, wenn die Tour nicht stattfindet, das Merch, das wir auf Tour mitgenommen hätten, in einem Online-Shop unterkommen. Das würde uns natürlich auch viel helfen, wenn man sich da etwas bestellt, vielleicht schon als Weihnachtsgeschenk.

Asylum kann hier vorbestellt werden.

CHAOSBAY, 07.08.2020; Pic by lightinmirror.de

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