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Man könnte jetzt hier irgendwelche Plattitüden zum Thema „Wie sehr leben Musiker ihre Musik eigentlich“ reinballern, aber wenn ihr das untenstehende Interview lest, versteht ihr schnell, dass das nicht nötig ist. Neue Bands zu interviewen ist immer eine aufregende Geschichte und ich hatte bisher kaum eine Band, die so sehr hinter ihrer Kunst stehen, wie ALL NINE YARDS es tun. Insofern wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und Ergründen der Entstehung ihres aktuellen Albums Violet.
Danke auch wieder an lightinmirror.de für die Bilder!!

Shieldmaiden’s Voice: Wenn ihr bei Leuten einen Aspekt eurer Musik anpreisen müsstet, welcher wäre es?
Thomas: Bei uns ist es ganz wichtig, dass wir eine große Bandbreite haben, viele verschiedene Songs, die abwechslungsreich sind und dafür steht auch ALL NINE YARDS. Jeder Song ist anders, das ist uns wichtig.
Dian: Ich glaube nicht, dass man das erklären kann, man muss uns hören. Du kannst nicht wirklich greifen, was ALL NINE YARDS ist, wenn du es nicht gehört hast. Ich halte uns für sehr eigenständig, für sehr individuell und für sehr wir.
Marc: Wir sind auf jeden Fall eine Rockband und keine Metalband, das ist mir immer ganz wichtig, weil wir echt noch für echten Rock’n’Roll leben. Es ist alles immer noch so halbchaotisch, aber das ist irgendwie nicht so generischer, stumpfer Metal-Trampel, der heutzutage immer überall gespielt wird.
Stick: Da kann ich mich nur dem anschließen, was Marc gerade gesagt hat. Wir sind schon eine Rockband. Wir legen Wert auf den alten Rock’n’Roll-Stil. Heute hat man ja sehr viele Bands und das klingt alles sehr generisch, alles sehr gleich, man hat es im Prinzip schon tausendmal gehört und wir wollen genau das eben nicht machen. Wir wollen herausstechen mit unserer Musik und ich glaube, ALL NINE YARDS steht auch mit dem Namen eben genau dafür, dass es die ganze Bandbreite ist, die wir überhaupt machen möchten.

SV: Dian, du hast gerade gesagt, man muss euch hören. Was macht euch besonders hörenswert?
Marc: Dian, unter anderem.
Dian: Sagte Marc. Ich glaube, das, was uns hörenswert macht, ist einfach die Tatsache, dass die Art und Weise, wie wir diese Melange von Genres betreiben, so tatsächlich noch nicht gehört wurde. Ich sollte einmal angeben welcher Song wie Quicksane von unserem neuesten Album Violet ist. Und mir ist keiner eingefallen. Es ist einfach so, dass ich glaube, was uns hörenswert macht, die Tatsache ist, dass wir sowohl ehrlich sind mit dem, was wir schreiben, worüber wir schreiben, wie wir schreiben, als auch künstlerisch damit, wie wir das Gefühl haben, dass wir künstlerisch werden.
Wir wollen nie zu technisch sein, wir wollen nie zu simpel sein. Ich kann es gar nicht anders in Worte fassen.
Marc: Wir können gar nicht zu kompliziert sein.
Dian: Also ich glaube, man erfährt die Bandbreite davon, was es bedeutet, wir zu sein, erst dann, wenn man es wirklich hört, weil das Von-Bis-Konzept eigentlich nur dann aufgeht, wenn man es hört. Was macht uns hörenswert? Die Tatsache, dass wir wir sind.
Marc: Der eine Song, der dann die Einstiegsdroge ist für den Rest.
Thomas: Deine wunderschöne Stimme.
Dian: Danke Thomas!
Marc: Deine engelsgleiche Stimme. Die du aber jetzt verlierst, weil du jetzt in den Stimmbruch kommst. [alle lachen]
Dian: Ach so, scheiße.
SV: Gibt es bei eurer Musik, gerade wenn ihr jetzt auch von Rock’n’Roll sprecht, besondere Alben, Künstler oder vielleicht auch spezielle Songs, von denen ihr sagt, das sie euch besonders inspiriert haben?
Marc: Bei mir ist es auf jeden Fall ganz stark Guns’n’Roses, Metallica, Queen und Slipknot. Thomas, bei dir? Was würdest du da so sagen?
Thomas: Es ist noch ein bisschen mehr Richtung Metal. Angefangen hat es mit Metallica, dann kam Machine Head und nachher auch wieder ein bisschen sanfter über die vielen Jahre.
Stick: Ich komme so aus der frühen 2000er-Zeit. Also Linkin Park und Papa Roach. Aber auch sowas wie Bring Me The Horizon zum Beispiel.
Dian: Für mich sind das folgende drei, um abzuschließen. Ich komme eigentlich, aus Erziehungsgründen, auch aus dem Oldschool-Rock. Und ich glaube, da spielt auch viel in das rein, wo Marc und ich uns auch treffen, wenn wir schreiben. Meine drei Größen, wenn ich es darauf beschränke, wären folgende. Kiss, Nickelback und Bullet For My Valentine.
SV: Also ich kann mir gewisse Reaktionen der Lesenden bei Nickelback schon vorstellen.
Dian: Dann nimm Seed. Weil Seed beeinflusst mich tatsächlich massiv.

SV: Was ich jetzt interessant finde, gerade wenn man so eine Vielfalt in den Inspirationen hat, wie konsolidiert man das dann im Songwriting? Habt ihr da irgendeinen Prozess, den ihr mit uns vielleicht teilen könnt? Wie läuft das bei euch ab?
Marc: Ich glaube, ganz grundsätzlich ist es so, dass es unterschiedlichste Einstiege gibt. Es ist schon meistens so, dass Dian und ich viel schreiben, dann aber während des Schreibprozesses auch Input von Stick kommt, was Drums angeht. Thomas ist der dritte Songschreiber. Das sind so Sachen, die dann eher im Proberaum passieren. Dian und ich machen das viel am Rechner. Aber wir stolpern manchmal auch in Sachen einfach rein. Ich glaube, wir gehen aber nie so rein und sagen „Das muss jetzt so sein“. Das ergibt sich, glaube ich, einfach durch den Song. Wenn du eher ein Metal-Riff hast, dann wird das natürlich mehr Metal-Nummer. Es wächst organisch aus sich selbst heraus. Bei den Sachen, die im Proberaum passieren, ist es oft einfach auch so, dass dann da ein bisschen mit Ideen gespielt wird. Dann sitzt man irgendwann am Rechner und fängt an, das da irgendwie reinzubringen. Ich glaube, was es auch viel macht, ist, die Eitelkeiten abzulegen, dass man nicht daranf besteht, dass irgendwas so sein muss oder man selbst den Part einspielen muss. Es ist zwar schon so, dass Dian und ich da oft am Ende den Takt vorgeben. Das heißt aber nicht, dass Stick und Thomas da kein Mitspracherecht haben. Ich bin aber auch kein großer Fan von diesem volldemokratischen Projekt, wo man alles mit allen abstimmen muss. Klar, wenn einer das jetzt voll scheiße finden würde, dann würde man das nicht machen. Aber das passiert eigentlich nicht. Wir haben da eigentlich keine Scheuklappen. Ich glaube sogar tatsächlich, dass wenn wir irgendwie aus irgendwelchen Gründen in so einen Schlagersong stolpern würden, den wir irgendwie geil finden, dann würden wir den machen.
Stick: Das kann ich nur so bestätigen! Als ich in die Band kam, ich bin jetzt erst seit drei Jahren dabei, man muss schon ein gewisses Vertrauen in die Bandleader haben. Ich habe sofort gemerkt, dass Dian und Marc da absolute Vollprofis sind. Das merkt man auch beim Songhören, finde ich. Was für mich jetzt spannend war, war halt die Violet mitzuschreiben, weil ich zum ersten Mal auch bei der Albumproduktion mit dabei sein konnte. Die Alben davor, da war ich eben noch nicht dabei. Und somit konnte ich jetzt auch zum ersten Mal meinen Drum-Input mit einbringen. Das war schon sehr spannend und auch sehr erfüllend für mich.
Dian: Ich glaube, wir haben sehr Glück miteinander, weil wir alle wissen, dass Marc und ich die Busfahrer sind, aber alle fahren im Bus mit. Es gibt, finde ich, immer so drei Möglichkeiten: Einer von uns beiden hat schon eine Idee, die ist entweder komplett geistig fertig oder sie entsteht aus dem Impuls heraus. Man spielt sich die Bälle zu. Und genauso findet das letzten Endes auch im Proberaum statt, wenn Thomas dann eine Idee hat. Er sagt einfach, „Ey, Dian sing doch mal was zu!“ Selbst wenn ich noch gar nicht weiß, was ich singen will, habe ich auf jeden Fall einen Vibe. Ich glaube, was das Songwriting ausmacht, haben wir miteinander einfach extrem Glück, weil wir uns ineinander fallen lassen können. Selbst wenn Marc und ich dann letzten Endes da stehen und das Ding steuern, liegt das daran, dass wir alle da miteinander zusammenkommen. Bei der Violet ist das deutlicher geworden, denn je.
Marc: Aber wir sind uns auch noch nicht die ganze Zeit einig es ist so ein Push und Pull. Was vielleicht noch so zum Songwriting abschließend noch wichtig ist, auch was oftmals vergessen wird, ist, dass ich glaube, dass unsere Texte auch extrem gut sind. Ich als britisches Besatzerkind habe Dian erstmal Englisch sprechen lassen, weil ich viel Wert darauf lege, dass unser Sänger keinen deutschen Akzent wie Klaus Meine hat. Ich finde das sehr störend und finde es kaum hörbar. Das ist bei uns anders. Es gibt Songs, da hat der Text länger gedauert als die eigentliche Musik, weil man wirklich echt so lange daran feilt und schiebt. Dann gibt es wirklich Songs, die wir über die Zeit geschrieben haben, wo ich wirklich behaupten würde, dass die textmäßig auf einem extrem hohen Niveau sind. Also Letters zum Beispiel vom Album Red oder auch Incompleted aus dem Album Violet.

SV: Violet, vielleicht nochmal zum Kontext, ist das neueste Album, was vor kurzem erschienen ist. Was mir beim Hören aufgefallen ist, war einfach einerseits, dass ihr aus meinen Empfinden heraus das, was ihr auf den ersten beiden Alben gut gemacht habt, jetzt nochmal kombiniert habt. Was sich natürlich auch im Albumtitel dann irgendwie ein bisschen wiederspiegelt. Und zum anderen finde ich, was viel unterschätzt wird, ist auch die Anordnung der Songs auf dem Album. Da ist viel Gedankengut hineingeflossen. Was ist der Prozess dahinter?
Dian: Wir wussten, was wir, zumindest gefühlt, richtig fanden an den Alben und das wollten wir auf jeden Fall weiter behalten. Wir wollten uns was von der Seele schreiben, wir wussten nicht unbedingt was, aber wir wussten, dass wir das machen wollen. Die Heaviness sollte spürbar sein, selbst wenn es soft ist.
Marc: Die Reihenfolge auf dem Album hat sich später ergeben. Wenn man das fertig hat, dann hat man ein Gefühl dafür, was hintereinander gut funktioniert. Violet war für mich schwieriger. Ich hatte zwischenzeitlich so Punkte, wo ich überzeugt war, wir können das alles löschen und nochmal machen. Bei der Red hatte ich das Gefühl, dass wir uns handwerklich noch mehr auseinandersetzen müssen, an manchen Stellen, vor allem beim Recording. Dadurch, dass wir in den Songs mehr drin waren, war der Anspruch auch höher.
Stick: Für mich war das generell ein langer Prozess, ich glaube über ein Jahr, dieses Album zu schreiben. Und wir wussten auf jeden Fall, dass es ein bisschen härter werden soll. Wir hatten keine konkrete Idee, aber es sollte ein bisschen härter werden. Ein bisschen mehr Metalcore, ohne eine Metalcore-Band zu sein. Die ersten Song-Ideen waren, glaube ich, Quicksand und Lipstick Stains, die ja schon sehr verschieden sind. Als die ersten Songs fertig waren, hatte man kein richtiges Bild, wo es eigentlich hingehen soll mit dem Album. Das kam erst sehr viel später, als die ersten sechs, sieben Songs fertig waren. Da wusste man, okay, jetzt wird es ein Album. Und ich finde tatsächlich, das Ergebnis aus Blue und Red ist Violet. Nicht nur die Farbe, das passt ja auch ganz gut, aber eben auch der Sound. Also wenn man ALL NINE YARDS wirklich erleben und hören will, dann hört die Violet.
Dian: Wichtig zu erwähnen ist übrigens, warum das so wichtig ist: Der Stick und der Lars, von den Beethoven Studios, der auch Mixing und Mastering macht, saßen wirklich stuuundenlang im Studio für den Drum-Sound. Lars wollte unbedingt, dass das nach Stick klingt. Stick wollte dem Album aber nicht seine Stil aufzwingen. Es sollte ja ein ALL NINE YARDS Album werden!
Thomas: Was mich angeht, so war Red eine sehr geile Platte. Aber jetzt ist so eine Weiterentwicklung hörbar, die auch meinen Musikgeschmack mehr widerspiegelt. Es sind geilere Riffs dabei! Da war Red ein bisschen verschnörkelt und die Violet, die ist schon gitarrenlastiger und das gefällt mir schon besser.
SV: Jetzt sind wir ja schon mal ein bisschen drauf zu sprechen gekommen, was einzelne Songs angeht. Was sind so eure persönlichen Favorites auf dem Album?
Thomas: I Will Live Tonight, Lipstick Stains, No More To Learn, Incompleted. Das ist so eine Frage, was höre ich gerne oder was spiele ich gerne. Das ist manchmal so ein bisschen unterschiedlich.
Stick: Ich habe ein Favorite zum Hören und das ist No More To Learn. Auf den bin ich auch sehr stolz, denn da habe ich mir sehr viel zeigen lassen bei den Drums, vor allem bei den Drumfills. Und zum Spielen macht mir am meisten Spaß Yes I’m not Alright.
Marc: Als Song zum Hören ist es für mich Crossroads, der hat mich schon immer am meisten begeistert. Der ist auch zum Spielen sehr schön, bis auf dieses Gespreize der Finger, das man da immer machen muss, denn das wird irgendwann schmerzhaft. Ich glaube aber auch, dass Lipstick Stains sehr gelungen ist. Crossroads ist aber mein Favorit.
Dian: Ganz ehrlich, mein Lieblingssong ist das Album. Ich finde jeden Song absolut großartig. Jeweils aus einem anderen Grund. Was ich aber sagen kann, was ich als Vokalist unglaublich geil fand, war Incompleted, weil es tatsächlich ein One-Take war und ein One-Take ist deshalb etwas Besonderes, weil ich selber mit der Idee nicht da dran gehe. Ich gehe da nicht so dran, dass ich sage, hier, komm, eine Spur, fertig, wir sind hier durch. Ich gehe da immer dran mit, nee, ich kann das noch besser. Nee, den Rasp in meiner Stimme, den kriege ich noch mehr raus. Ich kriege den Mid-Scream noch deutlicher. Normalerweise bin ich selber mein größter Kritiker. Aber bei Incompleted war das wirklich so, dass ich den aufgenommen habe, Lars die Aufnahme stoppte und meinte, ich könne rüberkommen. Das war natürlich etwas Besonderes. Ich habe beim Aufnehmen tatsächlich auch geheult.
Marc: Unser Produzent, Lars, ist quasi das fünfte Mitglied, wenn man so will. Wir haben noch Normy Teilzeit als sechstes Mitglied, der ab und zu als Bassist auftritt. Aber Lars macht da schon viel. Es gibt Sachen, die er auch geschrieben hat, faktisch. Der ist nicht nur einfach irgendwie Mixer und Master, sondern der hat auch die Freiheit und unser Vertrauen, da was zu machen. Der bietet dann immer auch so ein bisschen was an. Dann kriegst du zwei Versionen, und das eine ist das eine, und das andere ist das andere. Und manchmal ist es so, dass ich eine Version höre und sage, das war es schon. Lars ist, glaube ich, auch einer, der uns ein bisschen erdet. Der kann auch ihm [Dian] mal sagen, das war scheiße. Ich bin da halb in der Lage zu, ich schaffe das nur durch Gewalt. [alle lachen] Aber da sind ja auch immer Erinnerungen mit verbunden, mit dem Songschreiben, das muss man ja auch sagen, weil wir dann entweder im Proberaum oder oben bei mir hängen und das verbindet man ja auch immer mit. Wir kommen einfach unglaublich gut miteinander klar. Die Chemie der Band passt irgendwie auch. Da laufen auch viele Insider-Witzchen und das ist dann eben auch nicht so ganz gekünstelt. Das ist, glaube ich, auch ein Teil, was das so ausmacht, diese Einheit, die da ein bisschen ist.

SV: Vielleicht um langsam, aber sicher zum Ende zu kommen, vielleicht mal die Frage, wo wollt ihr mit der Band irgendwann hin?
Marc: Wembley.
Dian: Welttournee!
Stick: Weltturnier mit Wembley.
Dian: Tatsächlich, ohne Spaß, ich meine, das war zwar auch kein Spaß, aber ich würde unfassbar gerne in Asien spielen. Aus folgendem fun fact heraus: Ich habe so oft durch mein soziales Umfeld und auch durch random Leute tatsächlich kürzlich erst gesagt bekommen, dass sie unsere Musik mit Anime verbinden und ich habe gar keinen Bezug zu Anime, verstehe aber den Transfer. Vor dem Hintergrund hätte ich einfach unglaublich Bock, mal zu sagen, okay, dann lass mal darüber. Wir können auf jeden Fall Folgendes festhalten, im Sinne der Band. Wir sind halt alles Spinner.
Wir haben das Glück, dass wir vier Jungs wirklich dieselben Spinner sind, die dieselbe gesponnene Vision teilen und das alle nicht machen, weil wir uns denken, dass es lustig ist. Wir haben wirklich ein Ziel.
Marc: Wir machen es aber auch nicht wegen des Geldes. Ich glaube, wenn du ins Musikgeschäft einsteigst und denkst, ich muss jetzt hier Geld verdienen, dann wird das von vornherein nicht funktionieren. Das Ganze ist unterm Strich immer ein Minusgeschäft. Das musst du machen aus der Überzeugung heraus, dass du da Bock drauf hast und das neben Arbeit und dem anderen Stress, den man so hat, macht. Ich bin zudem ganz froh, dass wir nicht so AI-Slob-Scheiße machen. Man sieht heutzutage auf Instagram genug Bands, die das machen und das kotzt mich an, weil die wie Influencer auftreten. Ich glaube, das ist ein Stück weit bei uns auch der Unterschied, dass das, was wir machen tatsächlich noch echt ist. Das ist auch mit Herzblut geschrieben und gemacht.
SV: Und zum Abschluss die letzte Frage. Wenn ihr für eure Fans eine Lebensweisheit hättet, welche wäre es?
Stick: Lebensweisheit? Ich habe ein Zitat aus einem Michael-Jackson-Song: If you wanna make the world a better place, take a look at yourself and then make a change.
Marc: Wenn ihr mit der Schule fertig seid, nicht ein scheiß Praktikum bei Blackrock machen, sondern ein Jahr durch Asien reisen, Drogen nehmen, rumvögeln wie ein Bekloppter und dann zurückkommen und was Vernünftiges aus dem Leben machen.
Dian: Das ist tatsächlich ein Credo von mir, habe ich auch mitgenommen durch meinen Vater: Don’t let anyone or anything keep you from dreaming big.
Thomas: Macht das, worauf ihr Bock habt. Das Leben ist zu kurz. Und dranbleiben. Spaß haben!
